Der Bildungsverein für Toleranz und Menschenrechte e.V. besuchte das Begegnungszentrum St. Michael

Der Bildungsverein für Toleranz und Menschenrechte e.V. besuchte das Begegnungszentrum St. Michael

Juli 15, 2026 Uncategorized 0

Die Mitgliederversammlung des Bildungsvereins für Toleranz und Menschenrechte e.V. tagte im Begegnungszentrum St. Michael am Stadtpark. Nach dem Gedenken an verstorbene Mitglieder und der Begrüßung neuer Mitglieder berichtete Marian Janka für den Vorstand über die Vereinsarbeit seit 2023. Er wies auf die Diskussionen im Rahmen der Bildungsarbeit hin, auch auf die 2025 unterstützte Veranstaltung „Zeit heilt keine Wunden“ in der Aula des Fraunhofer-Gymnasiums, und betonte: „Auch Erinnerungsarbeit ist Bildungsarbeit.“ Im Rahmen des Vereinszwecks Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz in kulturellen Angelegenheiten und der Völkerverständigung unterstützte der Bildungsverein z. B. das Inklusions- und Integrationsfest im Stadtpark (2024, 2025 und 2026) und den Christopher-Street-Day (CSD) in Cham (2024 und 2025 mit Förderungen durch die Stadt und das Kreisjugendamt Cham, 2025 zusätzlich durch die Amadeu Antonio Stiftungin Berlin, die auch Bundesmittrl bekommt). Die Kassenprüfung war penibel durchgeführt und der Vorstand wurde für 2023-2025 einhellig entlastet. Ein Ausblick auf künftige Veranstaltungen fand die Zustimmung der Mitglieder.

Bildungsverein informierte sich über das Begegnungszentrum St. Michael

Claudia Zimmermann, neue Quartiersmanagerin der Stadt Cham, freute sich über die Möglichkeit, den Anwesenden die neuen Räumlichkeiten des Begegnungszentrums St. Michael vorzustellen. Ihre Aufgabe sei, aktiv mitzuhelfen, dass ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger solange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Dafür biete das Begegnungszentrum zum Beispiel Tagespflege, einen offenen Mittagstisch und ein Begegnungscafe an. Im Café sei jeder willkommen und bis zum Jahresende werden die Öffnungszeiten ausgeweitert und planbar für Gäste gestaltet.  Zudem sei das Begegnungscafé ein guter Ort für Angebote und Veranstaltungen unterschiedlichster Art, die alle Interessierten wahrnehmen können. In den Stadtteilen Cham-West und Cham-Ost leben derzeit über 1600 Seniorinnen und Senioren. Auf Wunsch komme sie in diesen Quartieren auch für Beratungen direkt in das häusliche Umfeld. Derzeit baue sie einen Pool an ehrenamtlich Tätigen auf, die später von Zimmermann koordiniert in Form einer Nachbarschaftshilfe niedrigschwellige Dienste anbieten werden. Anhand eines Beispiels berichtete sie über ihre Lotsenfunktion und Vermittlungstätigkeit im Quartier.

Die Anwesenden zeigten sich beeindruckt von den anlaufenden Angeboten. Die neuen Räume würden sich auch für Veranstaltungsangebote des Bildungsvereins eignen. Marian Janka, Vorstandsmitglied im Bildungsverein und Bewohner des Stadtteils meinte dazu: „Bildung ist immer auch Begegnung. Vielfalt und Toleranz sind gut für solidarischen Zusammenhalt vor Ort“.

Zum Abschluss stellten sich Mitglieder und Vorstand des Bildungsvereins noch zu einem gemeinsamen Foto auf die Terrasse des Begegnungscafés.

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